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Baugebiet "Simbacher Straße" wird Mischgebiet

Baugebiet "Simbacher Straße" wird Mischgebiet

Änderung ermöglicht Errichtung eines Forschungszentrums für Bautechnologie

Nach intensiver, aber sachlich geführter Diskussion hat der Marktrat bei einer Sondersitzung mit 13 Ja-Stimmen die Aufstellung des Baugebietes „Mischgebiet Simbacher Straße“ beschlossen. Sechs Markträte sich dagegen aus. Sie bemängelten den Zeitdruck und das Eilverfahren zur Absegnung, Marktrat Anton Stadlbauer fand den Standort ungeeignet. Die letztendlich positive Entscheidung ermöglicht die Errichtung eines Forschungszentrums für Bautechnologie durch die Lindner Gruppe in Zusammenarbeit mit der Hochschule Deggendorf. Als Vorgaben wurde die Erstellung eines Emissionsgutachtens und einer Besonnungsstudie festgehalten, ebenso, dass die Zufahrt und Erschließung ausschließlich über die Simbacher Straße zu erfolgen hat und in den Fassaden nord- und ostseits keine Tore einzubauen sind. Die Anwohner im Siedlungsgebiet nördlich und östlich des vorgesehenen Grundstückes mit einer Fläche von 4107 Quadratmetern hatten im Vorfeld per Unterschriftenliste ihre Bedenken angemeldet und verfolgten in großer Zahl als Zuhörer die Sitzung. Befürchtet wurde, dass ihnen ein Industrieklotz aus Beton oder eine Produktionshalle aus Blech buchstäblich vor die Nase gesetzt und die Verkehrs- und Lärmbelastung stark zunehmen werde. Die Vorstellung des Projekts durch die Mitarbeiter Klaus Lang und Margit Meier von der Lindner Gruppe konnte diese Bedenken weitgehend ausräumen. Das Gebäude mit den Maßen 53 Meter mal 25 Meter und einer vorderen Traufhöhe von 10,50 Meter werde in Holzoptik und Glas erstellt und somit der Wohnbebauung angepasst, führt Klaus Lang aus. Es werde keine Lärmbelästigung und keinen Schichtbetrieb für die drei bis acht Mitarbeiter geben, das Gebäude sorge eher für eine Reduzierung des Straßenlärms für die dahinter liegenden Wohnhäuser, die Anlieferung des Testmaterials – innovative Baustoffe -  werde maximal zweimal wöchentlich erfolgen. „Wir haben uns bemüht und insgesamt drei Alternativen geprüft, aber dieser Standort ist als einziger realistisch“, beantwortete Lang die Frage nach anderen Möglichkeiten zur Errichtung des Forschungszentrums. Der Hinweis von Marktrat Hans Reiter, auf dem Grundstück könne ohne jegliche Diskussion ein Wohnblock mit derselben Höhe wie das jetzt geplante Gebäude genehmigt und gebaut werden, für das die Erschließung und Zufahrt dann aber über die Schusterstraße erfolgen würde, überzeugte die meisten Anwohner von der Richtigkeit der Marktratsentscheidung.
(Quelle: RA 11.05.2018)